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Gastritis - Hilfe durch alternative Therapien

Unser Magen ist geduldig. Wochen-, monate-, ja sogar jahrelang nimmt er alles hin, was wir in uns hinein essen und trinken. Doch bei anhaltender schlechter Ernährung, dauerhaftem Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum kann er aus dem Gleichgewicht geraten: Eine Gastritis zwingt jeden Betroffenen zum Umdenken. Besonders davon betroffen sind Menschen über 50 Jahre. Spätestens jetzt sollten Sie handeln und Ihren Magen pflegen.

Man unterscheidet bei der Gastritis zwischen einem akuten und einem chronischen Verlauf. Eine akute Gastritis tritt meist plötzlich auf. Heftige Magenkrämpfe, ein Druckgefühl, Appetitlosigkeit und Übelkeit bis hin zum Erbrechen sind typische Symptome. Der Grund dafür: Die Magenschleimhaut, die eigentlich die empfindliche Magenwand vor der ätzenden Magensäure schützen soll, ist geschwächt. Es kann auch sein, dass zu viel Magensäure produziert wird. In beiden Fällen greift die Magensäure die Magenwand an, was zu den unangenehmen und oft sehr schmerzhaften Symptomen führt.

1. Symptome und Auslöser einer Gastritis

Auslöser einer akuten Gastritis können zum Beispiel Stress, schlechte Ernährung, zu viel Alkohol, regelmäßige Medikamenteneinnahme oder eine Bakterieninfektion sein. Heilt eine akute Gastritis nicht vollständig aus, kann sie in eine chronische Gastritis übergehen. Die Symptome einer chronischen Gastritis sind oft viel unauffälliger. In zeitlichen Abständen kommt es immer wieder zu Appetitlosigkeit, leichten Magenschmerzen, Sodbrennen und leichter Übelkeit.

Obwohl die Beschwerden bei der chronischen Gastritis oft nicht so stark auftreten, birgt sie doch die größere Gefahr. Denn durch die dauerhafte Reizung der Magenwand können Magen- oder Darmgeschwüre entstehen, die die Krebsentstehung begünstigen oder auch einen Magendurchbruch zur Folge haben können.

2. Gastritis vorbeugen

Die Heilungschancen einer Gastritis sind in der Regel sehr gut. In den meisten Fällen heilt sie von allein wieder ab, wenn der Betroffene sich und seinen Magen schont. Oft bleiben sie aber anfällig für eine erneute Erkrankung, wenn Sie nicht die grundsätzlichen Ursachen beheben und zusätzlich etwas zum Schutz der Magenschleimhaut unternehmen. Prinzipiell gilt es daher die schädlichen Faktoren wie Stress in Beruf und Privatleben soweit wie möglich zu reduzieren. Eine Gastritis und in der Folge ein Magengeschwür kann in einigen Fällen als wahrer Hilferuf der Psyche gedeutet werden.

Gleichzeitig sollten Sie natürlich auf magenbelastende Genussmittel wie Nikotin, Alkohol und Kaffee verzichten – Sie sollten den Genuss zumindest stark einschränken und bei erneutem Auftreten der Symptome entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Großen Einfluss auf die dauerhafte Magengesundheit hat auch unsere tägliche Ernährung. Bei einer akuten Gastritis sollten Sie auf jeden Fall fettige, gebratene und scharfe Gerichte meiden, am besten noch einige Tage lang, nachdem die Symptome abgeklungen sind.

3. Natürliche Vitalstoffe statt Medikamente

Statt für den Schutz der Magenschleimhaut verschiedene Medikamente zu schlucken und die damit einhergehenden Nebenwirkungen zu riskieren, sollten Sie natürliche Maßnahmen ergreifen. Gerade die Mittel gegen die Magensäure, die häufig verordnet werden haben auf lange Sicht erhebliche schädliche Wirkungen auf unseren Körper. Verschiedene Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und andere Vitalstoffe haben dagegen einen unverzichtbaren Schutzeffekt für Magen und Magenschleimhaut.

Vitamin C: Der Magensaft enthält normalerweise große Mengen an Vitamin C. Es schützt die Magenschleimhaut vor der ätzenden Säure und vor oxidativen Schäden. Besonders bei einer Gastritis, die auf eine Bakterieninfektion zurückzuführen ist, ist die Konzentration des Vitamin C im Magensaft stark reduziert. Zusätzlich wurden bei Menschen mit Helicobacter-Infektion sehr oft auch Mängel bei den Schutzvitaminen Folsäure, Vitamin A und Beta-Carotin nachgewiesen. Eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin C  und den anderen Vitaminen hemmt die Bakterien in ihrem Wachstum und schützt vor Geschwüren und Magenkrebs. Achten Sie aber unbedingt auf Vitamin C aus natürlichen Quellen. Vitamin-C-Tabletten oder Brausepulver werden gerade von Magenpatienten meist schlecht vertragen.

Zink: Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die an einem Mangel am Spurenelement Zink leiden, ein viel größeres Risiko haben, eine Gastritis zu bekommen. 

Selen: Als hoch effektives Antioxidans schützt Selen die Magenschleimhaut vor oxidativen Schäden, besonders wichtig bei gleichzeitiger Medikamenten-Einnahme. Eine zusätzliche Gabe von Selen ist gerade hierzulande sinnvoll, da unsere Böden – und damit unsere Lebensmittel – besonders selenarm sind.

Pantothensäure: Es gibt fundierte Hinweise, dass Pantothensäure (Vitamin B5) die Reparaturprozesse der Magenschleimhaut fördern. 

Unsere Erfahrungen zeigen, dass gerade bei Patienten, die unter Magenproblemen leiden, die Versorgung mit ausreichend Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen oft nicht gesichert ist – sei es wegen einer Aufnahmestörung durch die geschädigte Magenschleimhaut oder eine übertriebene, vitalstoffarme Schonkost.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) rät daher zu einer natürlichen Ergänzung um jederzeit den Bedarf an allen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen decken zu können. Dabei sollte man stets auf ein Produkt zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet.

Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen dafür das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100 % natürlichen Ursprungs ist. Neben den empfohlenen Mengen an Vitamin C, Zink, Selen und Pantothensäure enthält es auch alle anderen wichtigen Gesundheitsstoffe, die unser Organismus täglich braucht. Bewährt hat sich das Produkt vor allem auch in der Prävention (Stärkung des Immunsystems, reichlich Antioxidantien, Senkung des Homocysteinspiegels, Anregung des Stoffwechsels) und der Therapie (Mangelerkrankungen, Autoimmunerkrankungen etc.) Hier erhalten Sie mehr Informationen.

4. Das können Sie selbst bei Gastritis tun

Ernährung

  • Essen Sie nur wenig scharfe, fett- und salzhaltige Lebensmittel. Gerade Fertiggerichte enthalten oft große Mengen versteckter Fette und Salz.
  • Bevorzugen Sie Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind – das sind vor allem Obst und Gemüse, z. B. Brokkoli. Fünf Portionen sollten es jeden Tag mindestens sein um gut versorgt zu werden.
  • Wenn Sie nicht genügend Obst und Gemüse essen können, empfehlen viele Ärzte und Heilpraktiker ein natürliches Vitalstoffkonzentrat (z. B. LaVita) um sich vor Mangelernährung zu schützen und die Magenschleimhaut mit allen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen.
  • Vermeiden Sie Milch. Sie lindert zwar kurzzeitig die Beschwerden, führt aber dann zu einer erhöhten Produktion der Magensäure.
  • Verzichten Sie auf übermäßig Alkohol, Nikotin und Koffein.

Lebensstil

  • Besonders wichtig bei wiederkehrender Gastritis: Stressmanagement. Vermeiden Sie beruflichen und privaten Stress wo immer es möglich ist. Wechseln Sie notfalls den Arbeitsplatz – Ihre Gesundheit geht vor.
  • Sorgen Sie für genügend Ausgleich in Ihrer Freizeit.
  • Nehmen Sie sich Zeit um selbst zu kochen und langsam und genussvoll zu essen.
  • Vermeiden Sie Medikamenteneinnahme (z. B. bei Kopfschmerzen) so oft es geht. Sie reizen die Magenschleimhaut auf Dauer extrem.

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